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Meersburger Seminarkongress - 20. 2009

Gefühle...Affekt - Emotion - Empathie

Um mehr als bloße Wissensvermittlung geht es in vielen Seminaren, Vor trä gen und
anderen Veranstaltungen. Ob praxisorientierte Beiträge, grund legende Theoriekonzepte
oder Selbsterfahrungs seminare, ob Altbewährtes und Aner kanntes oder neue, mutige
Entwicklungen: ...   [mehr]
Um mehr als bloße Wissensvermittlung geht es in vielen Seminaren, Vor trä gen und
anderen Veranstaltungen. Ob praxisorientierte Beiträge, grund legende Theoriekonzepte
oder Selbsterfahrungs seminare, ob Altbewährtes und Aner kanntes oder neue, mutige
Entwicklungen: der gemeinsame Nenner der Beiträge ist ein Menschenbild, das unter
Gesundung oder gar Heilung nicht lediglich Wiedererlangung einer Funktion versteht,
sondern auch die Sinnebene des menschlichen Seins und die individuellen, nicht „objek-
tivierbaren“ Persön lich keits- und Lebensinhalte anspricht. Dies setzt voraus, dass die
vorgestellten Therapieverfahren und Denkmodelle weder Allein- noch Unfehlbarkeits
an- sprü che erheben. Im Bewusstsein, dass jede individuelle Begegnung zwischen Menschen
letztlich ein offenes Geschehen ist, will der Kongress, indem er jähr lich ein zentrales
Thema von unterschiedlichen Seiten beleuchtet, das Verständnis für möglichst viele
Sichtweisen fördern und auf diese Weise die innere Freiheit und Toleranz und damit auch
die Mög lich keiten therapeutischen und mitmenschlichen Fühlens und Handelns erweitern helfen. Das offene Ge spräch untereinander ist dabei ein wesentlicher Beitrag. Nach einigen Kon gressjahren ist eben diese offene Stimmung in der Begegnung zwischen den
Kongressteilnehmer/innen zur guten Tradition geworden.
  [weniger]
www.gth-kongress-spiritualitaet.de

Verborgene Welten zum Schwingen bringen

90 min
Inhalt / abstract
Herward Detzel und seine Trommeln sind Medizin
in Kommunikation:
als Empfänger nimmt er die Signale der Umgebung
auf, wie die der ausgestellten Bilder und übersetzt sie
in Rhythmen.
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Über die Bedeutung der Verkörperung der Gefühle...

45 min
Inhalt / abstract
Auf der Grundlage von Filmmaterial aus unseren Forschungs-
projekten werde ich eine Einführung in die Vorgänge der Selbst-
und Fremdwahrnehmung geben. Wir wollen den Stellenwert der
Spiegelneuronen im Zusammenhang mit der Affektansteckung
und der Empathie diskutieren. Daran anschließend sollen an
Hand eines Schemas zum Gefühlsdialog die Vorgänge Projektion,
Introjektion und projektive Identifikation erläutert werden. Zum
Schluss werden wir auf das Funktionieren von projektiven Tests
zwischen Personen eingehen.15.00 Uhr Wie weiblich sind Gefühle?
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Die innere Welt des Borderlinepat. und ihre Therapie mit DBT

45 min
Inhalt / abstract
Nach einem kurzen historischen Abriss über die Entwicklung des
Borderline Begriffes folgt eine knappe Darstellung zur Ätio logie
und Phänomenologie. Dem theoretischen Verständnis einer
Persönlichkeitspathologie kann man sich aus verschiede nen Per-
spektiven nähern, wobei der kognitive und der psycho dyna mi sche
Ansatz am bedeutendsten sind. In der Folge ent wickeln sich dys-
funktionale kognitiv-emotionale Schemata, die ihren Ausdruck
in der Identitätsstörung, in der Regulation von Affekten und
Beziehungen und in der Steuerung von Handlungen finden.
Während der weiteren psychosozialen Entwicklung führt das
Zusammenspiel dieser Faktoren zu Störungen der Assimilations-
und Adaptationsprozesse. Dadurch werden traumatische Erfah-
rungen durch spätere positive Lernprozesse nicht relativiert, son-
dern bleiben virulent. Im klinischen Bereich manifestieren sich
diese als quälende, d. h. aversiv erlebte Spannungszustände, die zu
Selbstverletzungen wie zu aggressiven Durchbrüchen führen. Im
zwischenmenschlichen Bereich dominieren dann die Schwierig-
keiten in der Regulation von Nähe und Distanz. Weitere
Auswirkungen sind die Entwicklung der s. g. passiven Aktivität
und die ausgeprägten dissoziativen Phänomene.
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Lebenselexier Emotion

45 min
Inhalt / abstract
„Everybody knows what an emotion is, until asked to give a
definition…“ (Fehr & Russell, 1984)
Wie auch immer wir Emotionen definieren – sie sind an jeder
Variante menschlichen Seins beteiligt. Sie sind nicht nur Motor
des individuellen Lebens (als Bestandteil der Motivation), son-
dern auch der historischen Entwicklung. Dennoch sind sie lange
Zeit ein Stiefkind der wissenschaftlichen Forschung gewesen und
haben als Gegenspieler der Vernunft gegolten – „Am Ende war
nicht nur die Emotion unvernünftig, sondern auch ihre Unter-
suchung“, schreibt der Hirnforscher Antonio Damasio (2002).
Der Vortrag gibt einen Überblick über die Determinanten moti-
vierten Verhaltens und umreißt die Rolle, die den Emotionen im
Motivationsgefüge zukommt. Am Beispiel der Emotion SCHAM
werden die dargestellten Zusammenhänge abschließend weiter
verdeutlicht.
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Wie weiblich sind Gefühle

45 min
Inhalt / abstract
Männer und Frauen denken, sprechen und handeln unter-
schiedlich. Je mehr es gelingt, die Differenz der Geschlechter zu
ergründen, umso größer wird das Verständnis und der Respekt
für die Andersartigkeit. Sich auf die Erfahrungswelt des anderen
Geschlechts einzulassen eröffnet schließlich neue Perspektiven,
nicht nur andere, sondern auch sich selbst besser zu verstehen.
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Podiumsdiskussion

60 min
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Vom Gefühlschaos zur akt. Urheberschaft - Affektreg. m. KBT

60 min
Inhalt / abstract
Gefühle schränken uns in unserer Handlungsfähigkeit ein:
wenn sie die Herrschaft übernehmen, produzieren sie Chaos,
als gemischte Gefühle erzeugen sie Unklarheit. Oft wer-
den sie verdrängt, kontrolliert oder intellektualisiert. Die
Konzentrative Bewegungstherapie (KBT) als handlungsori-
entierte Körperpsychotherapiemethode öffnet einen Zugang
zu Affekten und bietet Möglichkeiten, Patienten im Prozess
der Wahrnehmung, Differenzierung, Regulierung und des
Ausdrucks von Affekten zu unterstützen. Grundlage sind
dabei unter anderem die aktuellen Ergebnisse der Säuglings-
und Bindungsforschung sowie der Neurobiologie. Auf dieser
Basis kann der handlungsorientierte Ansatz der KBT dazu
beitragen, dass sich Patienten selbstbestimmter im Umgang
mit ihren Gefühlen erleben und neue Beziehungs- und
Handlungserfahrungen machen.
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Symbolik

60 min
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Gefühlswelten und Weltgefühle

60 min
Inhalt / abstract
Ähnlich wie sich im Zuge der „industriellen Revolution“ der Zeitraum mehr
und mehr zur Raumzeit verwandelt hat, sind heute die Gefühlswelten im
Begriff, zum Weltgefühl zu mutieren. Die Gefühlswelt ist ein Mysterium, sie
ist die Welt der Gretchenfrage, die Faust beantwortet mit
„Schau ich nicht Aug in Auge dir,
Und drängt nicht alles
Nach Haupt und Herzen dir
Und webt in ewigem Geheimnis […]
Nenn’s Glück! Herz! Liebe! Gott!
Ich habe keinen Namen
Dafür! Gefühl ist alles;
Name ist Schall und Rauch,
Umnebelnd Himmelsglut.“
Das Allgemeinverbindlichkeit suggerierende „Weltgefühl“ kann hingegen
das im eigensten Erleben letztlich Unbeschreibbare ebenso wenig erfassen
wie andere um eine Gefühlsobjektivierung bestrebte Konzepte, z. B. das der
„emotionale Intelligenz“: Das scheinbar Versachlichte wird auf diese Weise
seines heiligen Geheimnisses und seines eigentlichen Wesens entkleidet.
Selbst die von Freud beschriebene „Übertragungsliebe“, also eine eigentlich
neurotische Gefühlsebene, gilt insoweit als echte Liebe, als sie ja von den
Betroffenen als solche empfunden wird. Und dieser Unterschied eröffnet oder
verschließt eigene Welten. Im Seminar werden wir mit tief reichenden per-
sönlichen Übungen solche Unterschiede erfahren. Alle Teilnehmer sollten die
Bereitschaft mitbringen, sich tief einzulassen.

Hoffnung - ein beruhig. Gefühl oder eine geährliche Trance

60 min
Inhalt / abstract
Hoffnung ist notwendig und äusserst beruhigend, denn sie gibt
Kraft in Situationen, in denen der Mut uns oftmals bereits ver-
lassen hat. Sie lässt uns weitergehen und an einen guten Ausgang,
wovon auch immer, glauben. In diesem Sinne ist Hoffnung das
Kuscheltier in einer unberechenbaren Welt, in einem Universum,
in dem es uns oft ängstigt und über das wir keinerlei Kontrolle
haben.
Hoffnung ist immer Glaube und niemals Wissen. Dennoch ist
die Grundlage aller Hoffnung real. Es sind die gesammelten
persönlichen Erfahrungen: ich kann nur auf das hoffen, was ich
mir vorstellen kann, und kann mir nur vorstellen wovon ich eine
Ahnung, ein Gefühl oder ein Symbol habe. Hier kann Hoffnung
etwas sehr Einschränkendes bekommen, denn sie begrenzt das
erhoffte Ereignis auf den kleinen Radius des Vorstellbaren. Sie
engt den Blickwinkel auf alles Zukünftige ein und beschränkt die
Handlungsoptionen.
Eine Arznei mit solchen Nebenwirkungen würden wir nur
ungern einnehmen, aber alle Hoffnung fahren lassen und uns
dem Schicksal hingeben wollen wir auch nicht.
Warum wir hoffen, beten und wünschen, warum wir uns eher
selbst betrügen, als der Realität ins Auge zu schauen, aber auch
wie wir frei werden können von jeder Hoffnung und ganz ent-
spannt im Jetzt leben, werde ich in diesem Vortrag erläutern.
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Für grau hinterlegte Referenten gilt: Die Verfügbarkeit dieses Vortrages für eine Auslieferung wird geprüft.