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Engelhardt, Dr. Ute

Dr. Ute Engelhardt ist Sinologin, Vizepräsidentin der SMS,
Chefredakteurin der Zeitschrift Chinesische Medizin und
Dozentin für Chinesische Medizin an der TU München und
am Institut für Sinologie der LMU. Sie ist von Anfang an
am Paozhi-Projekt der SMS beteiligt und ...   [mehr]
Dr. Ute Engelhardt ist Sinologin, Vizepräsidentin der SMS,
Chefredakteurin der Zeitschrift Chinesische Medizin und
Dozentin für Chinesische Medizin an der TU München und
am Institut für Sinologie der LMU. Sie ist von Anfang an
am Paozhi-Projekt der SMS beteiligt und betreut es von
sinologischer Seite mit. Zu ihren Veröffentlichungen gehören
unter anderem: Chinesische Diätetik 2006 (3. Auflage) (mit
C.-H. Hempen), Rezepte der Chinesischen Diätetik 2008 (mit
Rainer Nögel) und Leitfaden Qigong (2. Auflage 2014) (mit
Gisela Hildenbrand und Christa Zumfelde-Hüneburg Hrsg.)   [weniger]

Panel Yangsheng: Chair: PD Dr. Gisela Hildenbrand

Kongress: 5. SMS-Kongress - Chinesische Medizin im klinischen Alltag (SMS17)
60 min
Inhalt / abstract
Prof. Li Yuanguo: Schrift in Yangsheng und Medizin

Dr. Ute Engelhardt, Patricia Krinninger: Yangtai „den Fetus nähren“ im Kontext der Epigenetik
In der Chinesischen Medizin wurde der Ernährung von Schwangeren
und Kleinkindern seit jeher besondere Beachtung geschenkt.
Die Tradition des Yangtai „den Fetus nähren“ ist ein wichtiger
Bestandteil der „Lebenspflege“ yangsheng und der chinesischen
Frauenheilkunde. Schon in früher Zeit war man sich bewusst, dass
Schwangere durch gesunde Ernährung und Lebensführung sowie
durch Freude an schönen Dingen ihr Ungeborenes stärken und positiv
beeinflussen können.
Der neue westliche Wissenschaftszweig — die Epigenetik — zeigt
ebenfalls, dass besonders in der Schwangerschaft Lebenseinflüsse
wie die Ernährung, aber auch emotionale Faktoren wie beispielsweise
Stress eine entscheidende Rolle spielen. Durch sogenannte
„epigenetische Schalter“ kann die Ernährung in der Schwangerschaft
die Aktivität von Genen beeinflussen und die lebenslange
Konstitution des Ungeborenen entscheidend prägen.
Sowohl die Tradition des Yangtai „den Fetus nähren“ als auch die
Epigenetik sind sich somit sehr deutlich der besonderen Rolle der
Ernährung in der Schwangerschaft und der Möglichkeit bewusst,
entscheidende Weichen für lebenslange Gesundheit beziehungsweise
Krankheitsdisposition zu legen.
In diesem Vortrag wird die Tradition des Yangtai „den Fetus nähren“
anhand von klassischen chinesischen Texten vorgestellt, und es werden
Parallelen zum neuen wissenschaftlichen Fachgebiet der Epigenetik
aufgezeigt. Darüber hinaus geben die Vortragenden aus Sicht
der Chinesischen Medizin Ernährungsempfehlungen für die
Schwangerschaft mit besonderem Bezug auf den Fetus.
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Panel Diätetik: Chair: Dr. Ute Engelhardt

Kongress: 5. SMS-Kongress - Chinesische Medizin im klinischen Alltag (SMS17)
60 min
Inhalt / abstract
Prof. Françoise Sabban: Diet and taste in China: the case of milk drinking
Contrary to what is sometimes believed, milk in China has been well
known as a precious medicinal liquid, for children with a frail constitution,
for sick or aged people.
From the end of the 19th century cow’s milk has begun to be produced
by industrial plants in the foreign settlements of the big cities
like Shanghai. Produced and drank by foreign people in its beginnings,
it became later an indigenous product and was appreciated
also by wealthy Chinese people.
However although this new habit of consumption was inspired by
foreign practices, Chinese people demonstrated a peculiar taste for
milk powder through its adoption by women who could not or would
not breast feed. Did this new consumption of the 19th century prepare
for the adoption of contemporary new food practices?

Dr. Lars Staab: Chinesische Diätetik in der Stillzeit
Die Entwicklung der chinesischen Ernährungslehre und der Medizin
standen von Beginn an in einem engen Zusammenhang. Dies zeigt
sich schon daran, dass viele Lebensmittel auch in der Phytotherapie
verwendet werden. Schon seit frühester Zeit war man sich bewusst,
welche Wirkung die Ernährung auf eine konstitutionelle Schwäche
oder eine Erkrankung hat. Nahrungsmittel wurden bereits von
Beginn an oft als milde Therapeutika eingesetzt. In der chinesischen
Diätetik wurde Schwangeren und Stillenden immer eine besondere
Bedeutung geschenkt. Die Ernährung in der Stillzeit und im Wochenbett
ist auch in der westlichen Medizin ein wichtiges Thema. Die
jungen
Mütter erhalten vielerlei Empfehlungen diesbezüglich aus
Zeitschriften und populärwissenschaftlicher Literatur, die aus Sicht
der Chinesischen Medizin teilweise fragwürdig sind. Mit Hilfe der
Chinesischen Ernährungslehre kann vielen Still- und Wochenbettbeschwerden
entgegengewirkt werden, so dass Mutter und Kind in
dieser sensiblen Phase nachhaltig gestützt werden. Im Hauptfokus
stehen Milchbildung, Milchfluss, Mastitis und konstitutionelle
Stützung
postpartum.
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Panel 9: Arzneimittel und Paozhi

Kongress: SMS-Kongress 2014 - Chinesische Medizin im klinischen Alltag – Grundlagen, Anwendung & Wissenschaft
120 min, deutsch
Inhalt / abstract
4 Vorträge à 30 Min., Chair: Dr. R. Nögel

Patrick Kwik
Paozhi – aus Sicht des Apothekers
– Welche Möglichkeiten haben wir in der öffentlichen Apotheke?
– Welche Anforderungen gibt es?
– Welche Arzneimittel stehen zur Verfügung?
Patrick Kwik gibt eine Übersicht über die aktuelle Situation in deutschen
Apotheken und stellt wissenschaftliche Ergebnisse von Versuchen der
Arbeitsgemeinschaft der deutschen TCM-Apotheken vor.
Die TCM-Apo AG ist ein Zusammenschluss deutscher Apotheken aus
dem gesamten Bundesgebiet, die es sich zur Aufgabe gemacht haben,
eine qualitativ hochwertige Versorgung der Patienten mit Arzneimitteln
der TCM und damit einen optimalen Arzneimittel-Sicherheitsstandard
zu gewährleisten.
Ziele der AG sind:
− Arzneimittelsicherheit für Patienten − Verwendung zertifizierter
Kräuter nach Arzneibuch (Identitätsprüfung, fremde Bestandteile,
Pestizidprüfung, Schwermetallprüfung, Mikrobiologieprüfung,
Aflatoxinprüfung)
− Beste Qualität für eine erfolgreiche Therapie − Fachkompetenz durch
regelmäßige Fortbildung − zuverlässige Bearbeitung der Verordnungen
durch qualifiziertes Fachpersonal.

Dr. Ute Engelhardt
Zur Bedeutung von Zusatzmitteln bei der Aufbereitung chinesischer Arzneimittel
Bei der Prozessierung chinesischer Arzneimittel (Paozhi) kommen verschiedene
Zusatzmittel zum Einsatz, die in Zusammenhang mit der jeweiligen
Paozhi-Methode dazu dienen, Rohware je nach Zielsetzung haltbar zu
machen, zu entgiften und/oder in ihrer therapeutischen Wirkrichtung zu
modifizieren. Zwischen Zusatz- und Arzneimitteln besteht ein komplexes
Wechselspiel, das als eine Schnittstelle zwischen chinesischer Diätetik und
Arzneimitteltherapie angesehen werden kann.
Der Vortrag soll einen kurzen Überblick über die Wirkweise der
Zusatzmittel geben, die sich in feste und flüssige unterteilen lassen.
Feste Zusatzmittel sind z.B. Reis, Weizenkleie, Tofu, Lehm, Muschelkalk
und Sand; flüssige Zusatzmittel sind z.B. Reiswein, Essig, Honig, Salzwasser
etc. Darüber hinaus wird auch kurz auf die Problematik des
standardi sierten Einsatzes dieser Zusatzmittel in Apotheken eingegangen.

Prof. Hu Changjiang
Die korrekte Anwendung von Paozhi in Rezepturen
Die Zielgerichtetheit und die Effektivität einer Rezeptur lässt sich deutlich erhöhen durch die Auswahl unterschiedlicher Paozhi-Formen.
Chinesisch mit deutscher Übersetzung

Dr. Rainer Nögel
Klinische Bedeutungen der Prozessierung chinesischer Arzneimittel (Paozhi) – Stand des SMS-Paozhi-Projektes
Die Prozessierungsmethoden chinesischer Arzneimittel (Paozhi) sind
vielfältig und dienen dazu, Rohware je nach Zielsetzung haltbar zu
machen, zu entgiften und/oder in ihrer therapeutischen Richtung zu
modifizieren.
Aus klinisch-therapeutischer Sicht kann die Wirksamkeit einer ganzen
Rezeptur bzw. die Wirksamkeit einer ganzen Therapie mit chinesischen
Arzneimitteln entscheidend davon abhängen, ob das richtig präparierte
chinesische Arzneimittel eingesetzt wird.
In diesem Vortrag soll der gezielte klinische Einsatz von Paozhi-
Drogen an einzelnen, häufigen eingesetzten Arzneidrogen wie Cyperi
rhizoma (Xiangfu), Angelicae sinensis radix (Danggui) oder Achyranthis
bidentatae radix (Niuxi) illustriert werden, die im Rahmen des Paozhi-
Projektes der SMS bereits monographisch erarbeitet wurden.
Dabei wird auch ein kurzer allgemeiner Überblick über den aktuellen
Stand des Paozhi-Projektes gegeben sowie über die daraus bereits erfolgten
praktischen Umsetzungen berichtet.
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