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Hosbach, Dr. Ingolf

- Medizin-Studium in Bochum und Bonn;
- ab 1997 „TCM“, „Chinesische Phytotherapie“ und
„Tuina“ an der Privaten Universität Witten-Herdecke
- seit 1998 Anästhesist und Schmerzmediziner am Berufsgenossenschaftlichen
Universitätsklinikum Bergmannsheil
Bochum, ...   [mehr]
- Medizin-Studium in Bochum und Bonn;
- ab 1997 „TCM“, „Chinesische Phytotherapie“ und
„Tuina“ an der Privaten Universität Witten-Herdecke
- seit 1998 Anästhesist und Schmerzmediziner am Berufsgenossenschaftlichen
Universitätsklinikum Bergmannsheil
Bochum, seit 2012 als Oberarzt
- Co-Autor Atlas Akupunktur und Leitfaden Akupunktur
(beide Elsevier)
- seit 1996 Mitglied des Marburger Bundes, seit 2007
u.a. berufspolitisch aktiv als gewähltes Kammerversammlungsmitglied
der Landesärztekammer Westfalen-
Lippe und Entsandter zu den Deutschen Ärztetagen seit
2011 sowie Mitglied des Bundesausschusses Fort- und
Weiterbildung des Marburger Bundes   [weniger]

Panel 10: DWGTCM

Kongress: SMS-Kongress 2014 - Chinesische Medizin im klinischen Alltag – Grundlagen, Anwendung & Wissenschaft
120 min, deutsch
Inhalt / abstract
3 Vorträge à 40 Min., Chair: Dr. S. Englert

Dr. Stefan Englert
Effektive Behandlungsstrategien bei Insomnie
Schlafstörungen gehören zu den häufigsten Beschwerden überhaupt.
In diesem Vortrag werden die ´best of´-Ansätze aus Akupunktur, Arzneitherapie
und Diätetik vorgestellt. Darüber hinaus wird aufgezeigt, bei
welchem Patiententypus welcher Therapieansatz am erfolgversprechendsten
eingesetzt werden kann. Neben den differenzierten Behandlungsempfehlungen
werden zahlreiche praktische Hinweise für die Arbeit mit
Insomnie-Patienten in der Praxis vermittelt

Dr. Ingolf Hosbach
„TCM-Community“ – wie wir uns selbst abschaffen
Man hat es schon so häufig gehört, wie man es eigentlich nicht mehr
hören möchte: die rasante Entwicklung der Medizin, die Verdoppelung
des medizinischen Wissens alle 5 Jahre, die Heilsversprechen von Medizinprodukte-
Herstellern, Pharma-Unternehmen und Gentechnikern bei
gleichzeitiger Reduktion von Patientenleid auf behebbare Dysfunktionen
bei abnehmender menschlicher Zuwendung. Als Kontrapunkt dieser Entwicklung
sind zunächst die Akupunktur in den 1980er Jahren und später
auch die anderen Therapiegebiete der Chinesischen Medizin angetreten
– mit zunächst überwältigendem Erfolg. Doch den wilden Gründerjahren
folgte spätestens ab 2007 ein zunehmender Gründerkrach, aus dem
eigentlich immer noch kein rechter Ausweg gefunden scheint.
Der Vortrag geht auf Ursachenforschung, analysiert die Systeme
anderer Länder und stellt Vergleiche an. Innerdeutsch wird die TCMCommunity
einer brachial-berufspolitischen Analyse ausgesetzt,
um mit den Zuhörern zusammen neue Wege zu diskutieren, die wir
in Deutschland gehen könnten. Die Einbindung der Zuhörer und die
offene Diskussion soll die sonst berufspolitischen Vorträgen anhaftende
Somnolenz-Gefahr auf ein Minimum reduzieren.

Dr. Gunter Neeb
Die Übersetzung des Yin Yi Tang Ye Jing – ein Happy End nach 3.700 Jahren?
Bislang war das Tang Ye Jing in keiner Fassung in einer westlichen Sprache
zugänglich. Mit Hilfe der DWGTCM-Wissenschaftsförderung wurde das
Werk nun von Prof. Dr. Neeb und Mitarbeitern ins Deutsche übertragen.
Ein 3.700 Jahre währender Wissenschaftskrimi sollte 2012 mit der weltweit
ersten Übersetzung des antiken chinesischen Textes in eine westliche
Sprache seiner Vollendung entgegengehen. Die kostenlose online-Bereitstellung
als Open-Source-Rohtext wird es einer breiteren wissenschaftlichen
Community ermöglichen, sich mit Text und Inhalten auseinanderzusetzen.
Begonnen hat alles ca. 1.600 Jahre v. Chr. mit der blutigen Geburt einer
neuen Dynastie Chinas, der Shang-Dynastie, welche mit dem Aufstieg
eines Sklaven und Kochs zum Staatsminister verbunden war. Diesem
ehemaligen Koch namens Yi (1648-1549 v. Chr.) wird die Schaffung eines
der ersten chinesischen Medizin-Klassiker, dem Tang Ye Jing, zugeschrieben.
Wie es damals üblich war, wurde sein Werk über die nächsten
Jahrhunderte kontinuierlich weiterentwickelt und ergänzt. Während der
Tang-Dynastie ging im 6. Jahrhundert das letzte bekannte Original des
Tang Ye Jing verloren. Bereits im 8. Jahrhundert wurde versucht, diesen
Text und andere grundlegende Werke der Chinesischen Medizin aus noch
vorhandenen Quellen zu rekonstruieren – ein Unterfangen, welches bis
heute nicht abgeschlossen ist. Somit existieren verschiedene rekonstruierte
Fassungen je nach den zugrundeliegenden Quellen.
Der Vortrag wird neben einem kurzen historischen Abriss eine
praxisorientierte Einführung in das Tang Ye Jing für Kliniker jenseits von
sinologischen Grundsatzdebatten beinhalten.
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Panel 8: Klinik 2

Kongress: SMS-Kongress 2011 - Chinesische Medizin im Alltag
120 min, deutsch
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