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Brinkhaus, Prof. Dr. med. Benno

Univ. Prof. Dr. med. Benno Brinkhaus, Kommissarischer
Direktor des Institutes für Sozialmedizin, Epidemiologie
und Gesundheitsökonomie, Charité-Universitätsmedizin
Berlin, Kneipp-Stiftungsprofessor für Naturheilkunde an
der Charité-Universitätsmedizin Berlin seit ...   [mehr]
Univ. Prof. Dr. med. Benno Brinkhaus, Kommissarischer
Direktor des Institutes für Sozialmedizin, Epidemiologie
und Gesundheitsökonomie, Charité-Universitätsmedizin
Berlin, Kneipp-Stiftungsprofessor für Naturheilkunde an
der Charité-Universitätsmedizin Berlin seit Januar 2010.
Facharzt für Innere Medizin, Naturheilverfahren und
Akupunktur. Seit 2001 wissenschaftlicher Mitarbeiter und
Lehrkoordinator des oben genannten Instituts, seit 2006
in oberärztlicher Funktion. Leiter der universitären Charité-
Ambulanz für Präventive und Integrative Medizin (CHAMP).
Von 1994 bis 2001 wissenschaftlicher Mitarbeiter in der
Medizinischen Klinik I mit Poliklinik der Friedrich-Alexander-
Universität Erlangen-Nürnberg, von 1995-2001 dort Leiter
der Abteilung für Naturheilverfahren und Komplementärmedizin.   [weniger]

Panel 2: Wissenschaft

Kongress: SMS-Kongress 2014 - Chinesische Medizin im klinischen Alltag – Grundlagen, Anwendung & Wissenschaft
90 min, deutsch
Inhalt / abstract
4 Vorträge à 20 Min., Chair: Dr. J. Hummelsberger

Prof. Liang Fanrong
Fortschritte bei der Erforschung der Spezifität von Akupunkturpunkten in China
Seit 2006 werden in China zahlreiche Studien zur Spezifität von Akupunkturpunkten
durchgeführt, um in der weltweit geführten Debatte Klarheit
zu schaffen. Unter Einbeziehung von Daten aus der klinischen Epidemiologie,
Molekularbiologie, Biophysik, Neuroimaging und Metabolomik
wurden verschiedene multidisziplinäre Ansätze miteinander kombiniert,
um die Spezifität von Akupunkturpunkten sowie ihre biologischen Grundlagen
und ihr Funktionsprinzip besser zu erforschen.

Prof. Dr. Benno Brinkhaus
Akupunktur bei Patienten mit Saisonaler Allergischer Rhinitis – eine randomisierte kontrollierte Multi-Center-Studie und Folgeprojekte
Akupunktur wird häufig bei Patienten mit saisonaler allergischer Rhinitis
(SAR) (Heuschnupfen) eingesetzt. Ziel einer dreiarmigen, randomisierten,
kontrollierten Multi-Center-Studie war es, die Wirksamkeit von Akupunktur
plus Bedarfsmedikation (BM, Cetirizin) vs. Sham-Akupunktur
plus Bedarfs medikation (BM) vs. BM alleine bei 422 Patienten mit SAR zu
untersuchen. Akupunktur führte zu statistisch signifikanten Verbesserungen
in der erkrankungsspezifischen Lebensqualität und zu einem signifikant
niedrigeren Bedarf an Antihistaminika nach 8 Wochen im ersten und
nach 8 Wochen im zweiten Jahr. Aus dieser Studie ergeben sich deutliche
Hinweise auf die Wirksamkeit von Akupunktur bei allergischer Rhinitis.
Ziel des Vortrages ist es, die ACUSAR-Studie kurz vorzustellen und auf
die Ergebnisse der Substudien u.a. auch der gesundheitsökonomischen
Analyse einzugehen. Ziel von zwei bereits ausgewerteten Substudien war
zu untersuchen, ob Akupunktur einen Einfluss auf das autonome Nervensystem
hat und ob die durch den Fragebogen zur autonomen Regulation
(aR) gemessene Konstitution der Patienten einen Einfluss auf das Ergebnis
hat. Ziel einer experimentellen Studie ist es, mögliche Veränderungen
von Immunparametern im Blut und im Nasensekret durch Akupunktur
zu untersuchen.
Danksagung: allen Co-Autoren, Patienten, Ärzten, Mitarbeitern der
Charité und Kooperationspartnern

Prof. Dr. Claudia Witt
Akupunktur: Welche Patienten profitieren am meisten und welche Ärzte haben den größten Erfolg?
Im Sinne einer patientenzentrierten Versorgung ist es von Vorteil, die
Patientengruppen zu identifizieren, die mehr von einer Therapie profitieren
als andere Patientengruppen. Zudem möchten Fachverbände die Qualität
der Anbieter sichern und benötigen dafür sinnvolle Parameter. In diesem
Vortrag werden die Ergebnisse der bisherigen klinischen Forschung genutzt,
um folgende Fragen zu beantworten: Welche Patienteneigenschaften sagen
einen besseren Therapieerfolg voraus? Welche Arzteigenschaften machen
einen erfolgreicheren Akupunkteur aus?

Dr. Josef Hummelsberger
Ergebnisse der SMS-Therapiebeobachtung zu chronischer Rhinosinusitis
Wegen der aktuellen gesetzlichen Vorgaben lassen sich RCTs mit chinesischen
Arzneimitteln, die chinesische Syndromdifferenzierungen erfordern,
nur sehr schwer durchführen. Wir wählten daher das Design einer Therapiebeobachtung,
das einerseits eine zufällige Verteilung der Dekokte aus
bayerischem Anbau vs. chinesischer Importware gewährleistete, andererseits
aber den Ärzten therapeutische Freiheit ließ. Nach einem Delphi-
Prozess unter Einbeziehung von Experten und klassischer Literatur wurde
eine chinesische Arzneirezeptur aus 10 Arzneimitteln ausgewählt.
Eine Gruppe erhielt dieses Dekokt aus überwiegend bayerischem
Anbau, die anderen Dekokte waren rein aus Importware hergestellt. Die
Patienten nahmen die Dekokte jeweils 4 Wochen ein, danach folgte nach
8 Wochen ein Follow-up. Hauptzielparameter waren numerische Rating-
Skalen mit den Hauptsymptomen. Insgesamt wurden 64 Patienten eingeschlossen,
es gab 2 Drop-outs, die Verteilung nach Alter und Geschlecht
war gleich. Die weiteren Resultate werden beim Kongress dargestellt.
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