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Frank-Wissmann, Gudrun

Gudrun Frank-Wissmann lebt in Mainz, im Odenwald, im Sommer auf einer Werft am Havel-Elbe-Kanal (sie baut einen alten Frachter aus) oder eben dort, wo sie gerade forscht.

Nach dem Abitur probierte sie einiges aus: Hotelfach, Freie Musikszene, Sozialpädagogik, Steuerberatungsgesellschaft. ...   [mehr]
Gudrun Frank-Wissmann lebt in Mainz, im Odenwald, im Sommer auf einer Werft am Havel-Elbe-Kanal (sie baut einen alten Frachter aus) oder eben dort, wo sie gerade forscht.

Nach dem Abitur probierte sie einiges aus: Hotelfach, Freie Musikszene, Sozialpädagogik, Steuerberatungsgesellschaft. Dann arbeitete sie in der Presse- und Kinderbuchabteilung des Verlages Bibliographisches Instituts & F.A. Brochkhaus AG, wo sie sich auch im Betriebsrat engagierte. Acht Jahre blieb sie dort, bis sie wieder frei arbeiten wollte.Vielseitig begabt, entschied sie sich für Gestaltung. Sie fertigte wissenschaftliche Illustrationen für ein Atelier in Heidelberg und begann ein Studium an der Fachhochschule für Gestaltung in Mannheim. 1994 schloß sie als Diplomdesignerin ab, spezialisiert auf die Bereiche Typographie und Fotografie. Ihre Diplomarbeit führte sie nach Eritrea. Dort interessierten sie die Kunama, wegen ihrer Matrilinearität.

Sie lebte zwei Jahre lang mit den Kunama. Es gelang ihr, deren Vertrauen zu gewinnen. So war sie die einzige westliche Person, die je an der alljährlichen Andina-Zeremonieteilnehmen durfte. (Eine Gruppe von auserwählten Frauen tanzt und singt sich in Trance, um sich und andere zu heilen). Für die katholische Kirche ist das Kontaktaufnahme mit dem Teufel. Die Andinas gestatteten Gudrun zu filmen, es entstanden viele Stunden sensationellen Filmmaterials und erhellende Publikationen.

Gudrun machte auch die Kameraarbeit für den Film: „Die drei Wünsche der Sharifa“ (COLORAMA), der ebenfalls bei den Kunama entstand. Später dann drehte sie bei den Garo im Nordosten Indiens für COLORAMA: "Die Tommeln der Liebe". In den Zeiten dazwischen widmete sie sich dem Studium der Ethnologie (Berlin).

2003 gründete sie ihre eigene Produktionsfirma "G u d u r a t a". Gemeinsam mit Professor Ivo Strecker (Universität Mainz/Adis Abeba) gibt sie die Reihe „Conference in Film- CiF“ heraus. Mit Ivo Strecker produzierte sie "An Anthropology of the Said and Unsaid" - The first Rhetoric Culture Conference 2002.

Zusammen mit mir entstanden die Filme "Gesellschaft in Balance", "Societies in Balance", "Stärker als der Tod ist die Liebe - Abschied von Gerda Weiler 1994", "maecenia, eine Stiftung auf dem Königinnenweg" und last not least die Website www.alma-mater-akademie.de.   [weniger]
www.ur-kult-ur.de

Emotion in Motion, Grenzen im Change

Kongress: DVNLP Kongress 2011 - Emotionen
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Bei den Kunama in Eritrea sprechen die Ahninnen und Ahnen durch ihre Töchter – Die Andina

Kongress: Inernationaler Goddess Kongress 2010
40 min
Inhalt / abstract
Filmeinspielungen vom über Wochen währenden Ritual lassen an der heilenden Wirkung dieser Gemeinschaft teilhaben.
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