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Hildebrandt, Dr. Jörg

Vita
Dr. Jörg Hildebrandt, Jahrgang 1969, begann seine intensive
Ausbildung in der Homöopathie bereits im Studium,
wo er sich in der technischen Betreuung von Seminaren
und in der Erstellung einer Lehrmittelsammlung (Dias) bei
der ÖGHM engagierte.
Er führt Arzneimittelprüfungen ...   [mehr]
Vita
Dr. Jörg Hildebrandt, Jahrgang 1969, begann seine intensive
Ausbildung in der Homöopathie bereits im Studium,
wo er sich in der technischen Betreuung von Seminaren
und in der Erstellung einer Lehrmittelsammlung (Dias) bei
der ÖGHM engagierte.
Er führt Arzneimittelprüfungen durch, publiziert (Dr. Peithnerpreis
2008), ist leitender Redakteur der Fachzeitschrift
"Homöopathie in Österreich" (seit 2007), und hält Vorträge
über Homöopathie sowie Augenheilkunde, einschließlich
Kongressbeiträgen.
Nach seiner Dissertation an der Klinischen Pharmakologie
am AKH Wien war er in Lehrpraxis bei Dr. Pichler in Kärnten,
dann in Turnus und Facharztausbildung in St. Pölten
und Horn.
Dr. Hildebrandt ist Oberarzt für Augenheilkunde in St.
Pölten, wo er auch eine Wahlarztordination (Allgemeinmedizin
und Augenheilkunde mit Schwerpunkt Homöopathie)
seit 2005 betreibt.
Die kritische aber integrative Auseinandersetzung mit den
neueren Strömungen in der Homöopathie ist ihm ein zentrales
Anliegen.   [weniger]
www.dr-hildebrandt.at

Arzneierfahrung

Kongress: 11. Internationaler Coethener Erfahrungsaustausch
45 min, deutsch
Inhalt / abstract
Abstract
Ziel
Anhand von Beispielen aus drei Arzneimittelprüfungen
(Acanthaster, Toxopneustes und Solanum Malacoxylon)
sowie von Erfahrungen mit Patienten und Phänomenen
soll der Ähnlichkeitsbegriff diskutiert werden.
Methode
Der Vorschlag eigener Nomenklatur soll ermutigen,
Grundlagenforschung nicht aus der eingeengten Perspektive
vorgefertigter Schubladen oder uminterpretierter,
bereits belegter Begrifflichkeiten zu betreiben, da das zu
einer verzerrenden Beschneidung der Wirklichkeit führt
(„Cinderellas-Schuh-Phänomen“*).
Ergebnis
Die Herausnahme des homöopathischen Ähnlichkeitsprinzips
aus den bekannten Definitionen (AMP, Heilung, normales
Leben), erlaubt einen neuerlichen Blick auf das
Ganze und einen Versuch der begrifflichen Beschreibung
dessen, was beobachtbar ist: Ähnlichkeits-(Simile)gradient
s Arznei / Patient jeweils qualitativ / quantitativ. Daraus
folgendes Trennungsvermögen/Integrationsvermögen t).
Davon ausgehend kann man einen neuen Standpunkt
einnehmen über die Frage, was das zu Erforschende ist.
Schlussfolgerungen
1. Die Homöopathie ist bis zum Beweis des Gegenteils
(weiterhin) als eigenständige Wissenschaft zu führen, die
ihre Begrifflichkeiten nicht mit belegten Begriffen anderer
(wenn auch jüngerer) Wissenschaften mischen darf. In der
Arzneimittelselbsterfahrung liegt der Schlüssel für zukünftige
Grundlagenforschung auf Basis der Ähnlichkeitsgradienten
und des Trennungsvermögens.
2. Acanthaster, Toxopneustes und Solanum malacoxylon
haben das Stadium eines gut verwendbaren Materiamedica-
Bildes erreicht. Wichtiger als Details der Durchführung
der Arzneimittelselbsterfahrung ist das Sammeln
therapeutischer Erfahrungen bis zur Ausbildung eines
Materia-medica-Bildes. Eine Vergleichbarkeit einer homöopathischen
AMP mit pharmakologischen AM-Studien
ist trotz ähnlichen Namens nicht gegeben.
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