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Ginter, Dr. Anikta

Nitrosativer Stress und IRT

Kongress: DÄGAK Kongress 2017 - Applied Kinesiology (APK17)
30 min, deutsch
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Workshop 4: Psychische Umkehr und IRT – als Referenzbefund mit hoher Priorität

Kongress: DÄGAK Kongress 2017 - Applied Kinesiology (APK17)
120 min, deutsch
Über den Shop bestellen / order now:1 DVD  20,00 €

Therapieansätze zur Integration frühkindliche Reflexe mit AK und Bewegung

Kongress: DÄGAK Kongress 2015 - Kongress Applied Kinesiology - schnell, effektiv und alltagstauglich (APK15)
90 min, deutsch
Inhalt / abstract
Die Gehirnentwicklung ist ein Prozess, der in utero beginnt und
während der ersten 3 Lebensjahre besonders aktiv ist.
Frühkindliche Reflexmuster bilden dabei eine Rohfassung unserer
späteren hochkomplexen automatisierten Bewegungsmuster.
Frühkindliche Reflexmuster sind angeborene, stereotypisch auf
bestimmte Stimuli hin ablaufende Bewegungs- und
Wahrnehmungsmuster.
Gelingt die weitere Bewegungsentwicklung, werden sie in
differenziertere automatisierte Programme weiterentwickelt. Diese
Muster werden durch neuronale Netzwerke im ZNS erzeugt und
durch sensorische Rückkopplung den Umweltreizen angepasst.
Da diese Reflexmuster sowohl die Wahrnehmung als auch das
Vegetativum und die Motorik betreffen, hat eine aberrante
Entwicklung Auswirkung auf die gesamte Gehirnfunktion, also
auch auf die kognitive und emotionale Entwicklung und die
Fähigkeit Informationen zu verarbeiten. Daher sind Lernprozesse
auf allen Ebenen davon betroffen.
In gleicher Weise kann durch Traumata die vormals gelungene
differenziertere Vernetzung aufbrechen und Funktionen in frühere
Entwicklungsstufen zurückfallen. Ausgehend von diesen
Beobachtungen wurden bereits viele Anstrengungen gemacht
etwaige Fehlentwicklungen bei Kindern auszugleichen. Es wurden
verschiedenste Programme zur Reflexausreifung vorgestellt (z.B.
Ayres, INPP, Masgutova, RMT). Die Wirksamkeit ließ jedoch
bisher etwas zu wünschen übrig. Die Kombination dieser Ansätze
mit Ansätzen von BewegungsforscherInnen ( Bartenieff,
B.B.Cohen, Feldenkrais u.a.) hat es ermöglicht ein hocheffektives
Bewegungsprogramm zu erstellen, was diese Prozesse in Gang
bringt. Dies ergänzt in idealer Weise die strukturell basierte AKTherapie.
AK-Therapeuten befassen sich seit Jahren mit dem Thema
(K.Keen und S.Walker, H.Garten).
Die Reflexmuster frühkindlicher Reflexe werden von vielen AKTherapeuten
bereits als Ko-Stressoren im erweiterten Injury
Protokoll verwendet.
Im Workshop wird am Beispiel des Moro Reflexes und des
Saugreflexes die kombinierte Vorgehensweise von AK mit diesem modifizierten Bewegungsprogramm vorgestellt. Dies führt zu einer
Fortführung der Therapie im häuslichen Umfeld was mehrere
positive Effekte zeigt. Ebenso kann die Integration mit einer
strukturierten Form dieses Bewegungsprogramms begonnen
werden und nur punktuell bei Bedarf mit strukturell basierter AKTherapie
unterstützt werden.
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